Minus 6° C und Sonne – auch im Herzen
Die Großwetterlage in Deutschland: Ein Hoch über der Biskaya hat Verbindung zu Hoch Dieter im Baltikum aufgenommen – die Sonne scheint von Portugal bis Russland, so auch in Ratingen, jedoch bei eisigen Minustemperaturen. Die Großwetterlage auf unserer Baustelle: Wir freuen uns über jeden Handwerker, der bei dieser Kälte arbeitet und uns dem heiß ersehnten Einzug näher bringt, der am 1. Mai stattfinden soll und muss, weil wir dann aus unserer alten Wohnung raus müssen.
Und da Flüssigkeiten sofort frieren, wird aktuell „trocken“ gearbeitet und gestemmt und geschlitzt, was das Zeug hält: Es gilt, in Wänden und Böden Raum zu schaffen für Zu- und Abwasser sowie für die Zirkulationsleitung. Die sorgt dafür, dass sofort warmes Wasser kommt, wenn wir den Hahn aufdrehen. Zur Erinnerung: Unser Haus wird nicht dezentral, also an den Verbrauchsstellen, sondern zentral mit Warmwasser versorgt. Und da kann der Weg vom Warmwassererzeuger – der Wärmepumpe geoTHERM von Vaillant – bis zur Verbrauchsstelle schon mal ein bisschen weiter sein…
Ein weiterer Schritt in Richtung Behaglichkeit: Unsere Sanitärfirma Thermotec Haustechnik Sanitär Heizung & Klima aus Mühlheim a. d. Ruhr, die gerade tapfer alle vorbereitenden Stemm- und Schlitzarbeiten ausführt, schafft dabei auch den Platz für die Ein- und Auslaufventile unserer Fußbodenheizung. Davon brauchen wir einige, da ein Wasserkreislauf nur 100 m lang sein darf, um die gewünschte Vorlauftemperatur von 35° C zu gewährleisten. Also brauchen wir mehrere Kreisläufe, um unsere beheizte Fläche von 104 qm komfortabel auf Temperatur zu bringen.
Worauf ich mich persönlich ganz besonders freue: unsere Haussteuerung von LCN, die ich bei Bus-Profi Gebäudeleittechnik in Burgwedel erworben habe (Danke auch für die tolle Beratung Herr Rohrbach!) ! Über die kann ich die gesamte Elektronik des Hauses aussteuern und automatisieren – von der Alarmanlage über die Beleuchtung bis hin zu den Rauchmeldern und Rollläden. Was mir an dieser Anlage besonders gut gefällt: Wir installieren sie jetzt – und können sie später beliebig erweitern und weitere Endgeräte anbinden. Es ist einfach ein gutes Gefühl, das Haus zu verlassen und zu wissen: es ist aus/an, was aus/an sein soll, und wenn ich wiederkomme, hat die Heizung – nicht zu früh und nicht zu spät, weil dass würde unnötig Energie kosten – schon wieder für komfortable Wärme oder angenehme Kühle gesorgt. Bei so technischen Spielereien geht mir als gelerntem Elektriker das Herz auf! Und natürlich werde ich es mir nicht nehmen lassen, die Anlage selbst zu installieren – wenn es denn soweit ist.
Und so hoffen Britta, Luke und ich, dass nächste Woche der Dachausbau weitergeht, weil Dämmen gehört ja zu den „Trockenarbeiten“. Sollten die Temperaturen am Donnerstag tatsächlich wie vorhergesagt über Null hüpfen, erwarten wir die Lieferung unserer Fenster, so dass wir schon bald über eine Bautüre und über Fenster verfügen werden. Und dann kann auch der Elektriker kommen und u. a. die teuren Kupferkabel verlegen, die aus dem geschlossenen Haus niemand mehr stibitzen kann!
Wir halten euch auf dem Laufenden!
- Der Wasserkasten unseres stillen Örtchens
- Auch hier entsteht eine Toilette: “Wasser Marsch!”





